El Club

El Club

Als in einem abgelegenen, chilenischen Küstendorf ein Fremder auftaucht und ein katholischer Priester sich unvermittelt selbst das Leben nimmt, enthüllen sich im Verborgenen gehaltene Geheimnisse. Ein jesuitischer Gesandter der katholischen Kirche wird abbeordert, um einer in Ungnade gefallene Gemeinschaft aus Priestern und Nonnen Krisenbeistand zu leisten. Den exkommunizierten Geistlichen werden schwere Vorwürfe vom Kindesmissbrauch, politischer Unbotmäßigkeit und Kindesraub gemacht. Diese lassen sie unter strengster Aufsicht in Exilisolation leben.

El Club erlebte seine Premiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) 2015 und erhielt dort den begehrten Preis der Jury. Auch für den Oscar ist er als „Bester fremdsprachiger Film“ eingereicht und erhielt von der Presse eine überwiegend positive Kritik.

Ungeachtet der düsteren Atmosphere des Films schreibt der Regisseur Pablo Larraín über dessen humorvolle Seite “It’s the kind of humor that people regret when they’re experiencing it (…) You start to judge yourself because you’re laughing at something that you shouldn’t be (…) It’s a moral parody that the film is working out with the audience.” (NY Times)

CZ
Info
Chile 2016, 98 min
R Pablo Larraín
B Guillermo Calderón, Daniel Villalobos
K Sergio Armstrong
M Carlos Cabezas
D Roberto Farías, Antonia Zegers, Alfredo Castro, Alejandro Goic, Alejandro Sieveking, Jaime Vadell, Marcelo Alonso, José Soza
Vorstellungen