Big Fish

Big Fish

Ed Bloom (Albert Finney) wird von allen für seine großartigen, fantasievollen Geschichten geliebt, doch sein Sohn Will (Billy Crudup) hat sich mit seinem Vater entzweit, scheint dieser doch den Unterschied zwischen Fantasie und Realität nicht mehr zu kennen und behauptet hartnäckig seine Erzählungen von Riesen, Meerjungfrauen und Hexen entsprächen der Wahrheit. Erst als sein Vater auf dem Sterbebett liegt findet Will wieder zu ihm und versucht ihn und das Leben, das er gelebt hat, zu verstehen. In wunderschönen, verzaubernden Bildern, wie sie für Tim Burton typisch sind, wird dem Zuschauer nun das geheimnisvolle und abenteuerliche Leben des jungen Ed Bloom (Ewan McGregor) erzählt. Ein Leben voller wunderlicher Erlebnisse und unglaublicher Begebenheiten, das aber genauso von Liebe und Krieg geprägt ist. Will sieht sich schließlich mit der Frage konfrontiert, wie viel Wahrheit in den Geschichten seines Vaters steckt und welche Art von Geschichten die Menschen eigentlich hören wollen: diejenigen, die nur die nüchterne Wahrheit wiedergeben oder vielleicht doch diejenigen, bei denen die Wahrheit zu Gunsten von Spannung und Fantasie ein wenig überdehnt wird, die aber gerade deswegen den direkten Weg in unser Herz finden.

"Es ist [Tim Burtons] bislang reifster, geschlossenster Film [...]. Visuell angesiedelt zwischen den expressiven Bildkompositionen eines Terry Gilliam und der surrealen Doppelbödigkeit eines David Lynch, liefert Burton einen berauschend sinnlichen Fantasy-Reigen über das Kind im Mann, die Liebe zwischen Vater und Sohn und die Kunst des Erzählens." (TV Spielfilm)

ES
Info
USA 2003, 125 min
R Tim Burton
B John August
K Philippe Rousselot
M Danny Elfman
D Ewan McGregor, Albert Finney, Billy Crudup, Jessica Lange, Helena Bonham Carter, Steve Buscemi, Danny DeVito