Garden State

Garden State

Seit seinem zehnten Lebensjahr, als ein Unfall seine Mutter an den Rollstuhl fesselte, lebt Andrew ein Leben in Therapie. Sein Vater ist sein Psychiater und das macht ihr Verhältnis nicht gerade einfacher, geschweige denn herzlicher. Mehr als sein halbes Leben lang durch Psychopharmaka ruhiggestellt, sieht selbst sein Zimmer in L.A., in das er sich vor neun Jahren aus der familiären Provinz flüchtete, aus wie in einer Klinik. Seine Schauspielkarriere tritt genauso auf der Stelle wie sein nicht vorhandenes Privatleben und weder die Nachricht vom Tod seiner Mutter noch die Turbulenzen auf dem Heimflug zur Beerdigung können ihn aus diesem wachkomatösen Zustand reissen.
Das schafft erst die quirlige Sam, die ihm, na klar, in einem Wartezimmer begegnet und sich für seine „Wiederbelebung“ ganz schön ins Zeug legen muß, aber spätestens auf ihrem Hamsterfriedhof hat sie Andrew die Augen dafür geöffnet, dass es auch ein Leben vor dem Tod gibt und wie viele versteckte Wunder das vermeintlich so beschaulich provinzielle New Jersey für wache Sinne bereit hält.
Zach Braff gelang mit diesem autobiographisch gefärbten Debüt ein herrlich entspannter, äußerst liebenswerter Independentfilm, für den Natalie Portman, Ian Holm und Peter Sarsgaard gerne auf üppige Gagen verzichteten. Mindestens so viel Spaß wie die Stars sichtlich daran hatten, wird auch dem Zuschauer gegönnt und obwohl die Story die dunklen Seiten des Lebens nicht verschweigt, geht man mit einem seeligen Lächeln nach Hause.

"Die kluge Romanze hat das Zeug zum Kultfilm." (Cinema)

"Hin und wieder gelangt ein kleiner feiner Independentfilm in die Kinos, der ein erfrischend anderes Amerika-Bild vermittelt als die üblichen gelackten Hollywood-Produktionen." (Cinema)

"GARDEN STATE hat die Wirkung einer Glückspille. Ohne Hirnzellenverlust." (Cinema)

"Ich war sofort vom Drehbuch begeistert. Ich liebte die Dialoge meiner Figur Sam, weil sie schon auf dem Papier zum Schreien komisch waren." (Natalie Portman)

"Eine Komödie voller Skurrilitäten, in deren Verlauf der Protagonist seine Vergangenheit erkundet und mit einer Reihe merkwürdiger Typen konfrontiert wird." (filmdienst)

"Sympathisch-skurriles Regiedebüt von Schauspieler Zach Braff." (epd Film)

"Die Figur von Large basiert weitgehend auf dem, was ich in meinen Zwanzigern erlebt habe." (Zach Braff)

"Durchgeknallt, aber doch irgendwie liebenswert sind die Figuren, die die Kleinstadt im "Garden State" New Jersey bevölkern." (epd Film)

AH
Info
USA 2004, 102 min
R Zach Braff
B Zach Braff
K Lawrence Sher
M Chad Fisher, Nick Drake
D Zach Braff (Andrew), Ian Holm (Gideon), Natalie Portman (Sam), Ron Leibman (Dr. Cohen), Method Man (Diego), Peter Sarsgaard (Mark), Ann Dowd (Olivia)