Körhinta

Das Karussell

Mitte der 50er Jahre, in der ungarischen Puszta: Máte, ein junger, fortschrittlicher Sozialist verliebt sich in Mari, die Tochter eines überzeugten Privatbauern und kämpft trotzig gegen die Vorurteile von Maris Vater. In warmherzigem Ton erzählt Zoltán Fábri eine Dorfgeschichte über die Leidenschaft und das Leben, die Freundschaft und das Zusammenprallen zwischen einer alten und einer neuen Lebenswelt.

Das Karussell gilt als der wichtigste ungarische Film der Nachkriegszeit und wurde als erster offizieller Beitrag Ungarns zu den Festspielen in Cannes von Kritikern und Publikum gefeiert. Mit meisterhaften Bildkompositionen, innovativer Kameratechnik und einer gefühlvollen Erzählweise legte Karussell den Grundstein für Zoltán Fábris internationales Renommee als Vertreter des neuen ungarischen Kinos. Die damals erst 19jährige Mari Törõcsik glänzt in ihrer ersten Rolle mit einer überzeugenden Darstellung der feurig-leidenschaftlichen Bauerntochter Mari.

JA
Info
Körhinta Ungarn 1956, 90 min
R Zoltán Fábri
B Zoltán Fábri, László Nádasy, nach einem Buch von Imre Sarkadi
K Barnabás Hegyi
M György Ránki
D Mari Törõcsik (Pataki Mari), Imre Soós (Bíró Máté), Ádám Szirtes (Farkas Sándor), Béla Barsi (Pataki István)