30 Jahre Mauerfall

Ein Einblick in die Geschichte und Filmgeschichte der DDR

Es ist der Abend des 09. November 1989 in der SED-Chef Günter Schabowski auf mehrfache Nachfrage (fälschlicherweise frühzeitig) verkündet, dass es ab sofort jedem Bürger der DDR möglich sei, über die Grenzübergangspunkte auszureisen. In den folgenden Minuten und Stunden zogen tausende Menschen auf die Straße und konnten, nach Überlastung und Aufgabe einiger Grenzkontrollstellen, frei in den Westen ausreisen. Das Ergebnis der friedlichen Revolution war der bedeutenste Schritt zur Wiedervereingung des unrechtmäßig geteilten deutschen Volkes.

 

Anlässlich des 30 jährigen Jubiläums zum Mauerfall zeigen wir euch drei Filme aus oder mit Bezug zur DDR.
Den Anfang macht "Das schweigende Klassenzimmer" (2018). Der auf wahren Begebenheiten beruhende Film, stellt die Konflikte einer Klasse mit der Parteilinie dar, als sie 1956 eine Schweigeminute zum ungarischen Volksaufstand einlegen.
Mit "Geschichten jener Nacht" (1967) zeigen wir einen vierteiligen Episodenfilm, der schon eher dem sozialistischem Ideal entspricht. Das ikonische DDR-Filmstudio DEFA, das auch viele kritische Werke hervorbrachte, stand auf der Bewährungsprobe und machte der SED zum siebten Parteitag dieses Geschenk.
Abgeschlossen wird die Reihe durch "Die Legende von Paul und Paula" (1973), den wohl erfolgreichsten und populärsten Spielfilm der DEFA. Er wurde von Erich Honecker persönlich vor einem Aufführungsverbot gerettet.

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