Neues Rumänisches Kino

Neue Welle, Preise in Cannes, Festivalerfolge. Miserabilismus, Abrechnung mit dem kommunistischen Regime. Lange Einstellungen. Die Stichworte zum rumänischen Film nach der Jahrtausendwende treffen alle zu, doch jeder Regisseur dieser Welle würde, damit konfrontiert, den Kopf schütteln. Denn, auch wenn jeder Kategorien braucht, um Neues einzuordnen, verbieten diese den Blick auf den Reichtum, den einer Filmlandschaft Diversität und Unterschiede schenken.

Es ist ein Kino der Menschen, aber im Wissen, dass diese von ihrer ebenso wichtigen Umgebung geprägt sind, und dass diese für 50 Jahre nur nach gewissen politischen Vorstellungen gezeichnet werden durfte. Ein Kino der Ausnahmeschauspieler, der obsessiven Auseinandersetzung mit dem Blick auf das Gefilmte. Ein Kino, das noch an Realismus glaubt.

Wir zeigen vier Einblicke in den Facettenreichtum dieser Welle

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