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Eine Reise durch das Werk von Christopher Nolan

Mitte des Jahres 2026 war in der Medienlandschaft ein ebenso faszinierender wie großartiger Effekt zu beobachten: Alle redeten über das Kino! Und das nicht nur über einen Film, der in den Startlöchern stand. Auch Technik und Bildformate waren plötzlich in aller Munde. Bis in die Tagesschau schafften es Begriffe wie „IMAX“ und „70 mm“. Der Film, dem dieser Effekt gelang, war die Verfilmung eines Jahrtausende alten Stoffes: Die Odyssee. Und der Regisseur dieses Films ist Christopher Nolan.

Es ist nicht das erste Mal, dass Nolan das Kino in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt. Sei es, indem er Filme trotz Corona-Pandemie lieber auf die große Leinwand als ins Streaming bringt, indem er teils unglaubliche Konstruktionen entwickelt, um seine Szenen zu realisieren, oder, indem er zu einem der verrücktesten unbeabsichtigten Film-Double-Features aller Zeiten beiträgt. Und vielleicht auch ein wenig, weil Dank seiner Liebe zu Spielereien mit der Zeit mal wieder niemand die Handlung seines neuesten Films kapiert hat.

Höchste Zeit also, dass der Filmkreis diesen „Nolan-Effekt“ einmal genauer unter die Lupe nimmt! Dazu zeigen wir drei seiner Filme: Sein neuestes Epos „Die Odyssee“, in dem Matt Damon auf jeder Insel zwischen Troja und Ithaka beinahe von einem Monster gefressen wird. Seinen cleveren Historienthriller „Prestige - Meister der Magie“, in dem Christian Bale und Hugh Jackman alles für den besten Zaubertrick opfern. Und einen Film eurer Wahl! Ganz richtig, wir lassen das Publikum abstimmen, welchen Nolan-Klassiker wir Ende des Semesters zeigen. Zur Auswahl stehen hier: Tenet, Dunkirk, Oppenheimer, Interstellar und Inception.

Also, taucht ein in das Werk eines Ausnahmeregisseurs und genießt handwerklich meisterhaftes Kino auf Darmstadts größter Leinwand - as Nolan intended!